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Gemeinsame Forderung "für eine lebendige Werra, Fulda und Weser"
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Forderungen
Die unterzeichnenden Verbände, Gemeinden und Institutionen fordern daher die beteiligten Landesregierungen, die Bundesregierung und K+S auf, sich dafür einzusetzen, dass Folgendes umgesetzt wird:
· Herstellung des guten ökologischen Zustandes für die gesamte Werra und Weser im Sinne der Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
· Sicherung der Arbeitsplätze durch eine zeitnahe umweltverträgliche Entsorgung
· Erstellung eines von allen beteiligten Ländern abgestimmten Konzeptes zu einer dauerhaften und zukunftsfähigen Lösung der Salzproblematik ggf. durch Koordinierung des Bundes
· Absenkung der Grenzwerte am Pegel Gerstungen und Einrichtung weiterer Messstellen zur Erreichung des guten ökologischen Zustandes im Sinne der WRRL
· Öffentliche Bestellung von unabhängigen Gutachtern zur Erarbeitung von alternativen Maßnahmen zur Lösung der Gesamtproblematik,
· Verhinderung von Bergschäden (Geländesenkungen, Bergschläge etc.) und langfristigen Salzbelastungen, indem die festen Rückstände unter Tage eingebracht werden
· Einrichtung eines „Runden Tisches“ aller Beteiligten und Betroffenen unter Einbeziehung der Unterlieger
· Veröffentlichung aller Untersuchungsberichte über die Auswirkungen der Salzbelastung und der Maßnahmen zu ihrer Vermeidung und Reduktion
· Revitalisierung der Werra und der angrenzenden Aue mit dem Schwerpunkt der Zulassung einer weitgehend natürlichen Gewässerdynamik


